Harald Range, ehemaliger Generalbundesanwalt, ist tot. Er starb im Alter von 70 Jahren, wie das Bundesjustizministerium in Berlin bestätigte. Range hatte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe von 2011 bis 2015 geleitet. Nach Angaben der „Bild“-Zeitung hatte Range am Mittwochabend gemeinsam mit seiner Frau ein Café in der Karlsruher Innenstadt besucht. Dort sei er zusammengebrochen. Zu den wichtigsten Entscheidungen während Ranges Amtszeit gehörte die Anklage gegen die einzige Überlebende des Terrortrios NSU, Beate Zschäpe. Unter Druck geriet der Topjurist im Zuge der Spähaffäre um den US-Geheimdienst NSA. Er wurde 2015 vom damaligen Justizminister Heiko Maas (SPD) im Zuge der Affäre um den Blog Netzpolitik.org gegen seinen Willen in den Ruhestand versetzt.
Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will in der laufenden Wahlperiode grundlegende Weichen für die Zukunft der Rente stellen und noch vor der Sommerpause ein erstes Rentenpaket vorlegen. Vorschläge für die geplante Großreform soll die neue Rentenkommission der Bundesregierung machen, die Heil gestern in Berlin präsentierte. „Mein Ziel ist es, dass wir einen verlässlichen Generationenvertrag auf die Beine stellen für die kommenden Jahre.“
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un hat seine Bereitschaft zur atomaren Abrüstung betont. Die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel sei die entschlossene Haltung seines Landes, sagte Kim gestern nach chinesischen Angaben bei einem Treffen mit Chinas Außenminister Wang Yi in Pjöngjang. Wang lobte die Wende in der nordkoreanischen Politik. Auf dem Weg zur atomaren Abrüstung müssten aber die „legitimen Sicherheitsbedürfnisse“ Nordkoreas berücksichtigt werden. Wang Yi ist der ranghöchste chinesische Besucher in Nordkorea seit gut zehn Jahren. Im Mittelpunkt seines Besuches steht der geplante Gipfel von Kim mit US-Präsident Donald Trump. Er hoffe, dass der Dialog „reibungslos verlaufen und bedeutende Fortschritte erreichen wird.“