Wenige Wochen vor dem geplanten Gipfel mit US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un demonstrativ die Nähe zu China gesucht: Bereits zum zweiten Mal seit März reiste Kim Jong Un überraschend in die Volksrepublik, wo er mit Präsident Xi Jinping in der Hafenstadt Dalian zusammenkam.
Der frühere tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg hat den Präsidenten seines Landes, Milos Zeman, nach dessen Nowitschok-Enthüllungen scharf kritisiert. „Wir haben ein Staatsoberhaupt, das für eine fremde Macht arbeitet“, sagte der konservative Politiker im tschechischen Rundfunk. Zeman hatte offengelegt, dass in Tschechien Forschung zu einem Nervenkampfstoff aus der Nowitschok-Klasse stattfand. Er habe damit den Interessen Moskaus und des Kremls gedient, sagte Schwarzenberg. Der Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren Anfang März in England mutmaßlich mit einem anderen Stoff aus der Nowitschok-Klasse vergiftet worden.
Mehr als 83 000 Menschen in Afghanistan sind einem UN-Bericht zufolge seit Jahresbeginn wegen andauernder Konflikte und Naturkatastrophen in dem Land auf der Flucht. Rund 19 800 der insgesamt 83 345 Binnenflüchtlinge hätten allein in der vergangenen Woche ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, heißt es in einem Bericht des UN-Nothilfebüros (Ocha).
Die Bundesregierung lässt weiterhin die Lieferung von Bauteilen für U-Boote in die Türkei zu. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach hat der Konzern ThyssenKrupp Marine Systems TKMS im Jahr 2009 sogenannte Herstellungsgenehmigungen für sechs U-Boote für die türkische Marine erhalten.
Nicht-EU-Bürger können nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gegen eine Abschiebung vorgehen, wenn eine starke familiäre Bindung zu einem EU-Bürger vorliegt. Ein Antrag auf Familienzusammenführung müsse auch dann geprüft werden, wenn zuvor ein Einreiseverbot gegen den Drittstaatenbürger verhängt wurde.