von Redaktion

Times, London

Pressestimmen

„Wenn Putin Flexibilität erkennen lässt – etwa ein Versprechen, das Minsker Abkommen über die aufständischen Separatisten in der Ukraine durchzusetzen, oder eine Einladung an den Westen, an der Aussöhnung und dem Wiederaufbau in Syrien mitzuwirken –, sollte man ihn ermutigen. Die Welt muss, so oder so, sechs weitere Jahre mit ihm leben. Doch sollten seine Ansichten weiter von nationalistischem Trotz bestimmt werden, muss die Welt sich vorbereiten und sogar bewaffnen für bevorstehende harte Zeiten.“

„Es ist eine Partnerschaft zwischen ,ungleichen Zwillingen‘ (der Parteichefs der Lega und der Fünf-Sterne-Bewegung, Matteo Salvini und Luigi Di Maio), vereint in der erklärten und gemeinsamen Herausforderung des Staatsoberhauptes: Nein zu seiner ,neutralen‘ Regierung, keine Unterstützung für eine Übergangsregierung (auch nicht auf Zeit), zur Wahl am 8. Juli.“

„Die Protestbewegung Cinque Stelle und die stramme Rechtspartei Lega haben trotz mehrerer Annäherungsversuche nicht zueinandergefunden. Eine euro- und europakritische, dafür russlandnahe und populistische Regierung in Rom – das wäre eine Katastrophe gewesen.(…) Doch das Drama der vergangenen Wochen war nur das Präludium für die Neuwahlen. Stand heute bestimmt dann die Lega oder Cinque Stelle die Regierung – eine Wahl zwischen Pest und Cholera.“

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