Pressestimmen
„Je mehr Druck jedoch Washington ausübt, desto sturer stellt sich Teheran. Wenn das Atomabkommen von 2015 eines gezeigt hat, dann dies: Iran ist zu Zugeständnissen bereit, wenn auf ,gleicher Augenhöhe‘ verhandelt wird. Präsident Trump und sein Außenminister würden also mehr erreichen, verhielten sie sich gegenüber Iran genauso wie gegenüber Nordkorea. So aber kommt man gegenüber Iran nicht zu einem neuen Deal.“
„Angesichts der undemokratischen Spielregeln, die voll und ganz auf Maduros Sieg ausgerichtet waren, ist sein Wahlsieg äußerst schwach ausgefallen. Zwar rühmte er sich, 68 Prozent der Stimmen erhalten zu haben. Die tiefe Wahlbeteiligung freilich erwähnte er nicht. Der wiedergewählte Präsident konnte auf seine Kernwählerschaft zählen, die größtenteils von ihm abhängig ist. Doch einstige Sympathisanten scheinen nicht mehr gewillt, für ihn zu stimmen. Dies ist nicht zuletzt auf Venezuelas beispiellose humanitäre Krise zurückzuführen.“
„Bei den Fragen, die wir Technoligie-Anführern wie Mark Zuckerberg heute stellen müssen, muss es um gesellschaftliche und demokratische Verantwortung gehen, der Facebook zum Beispiel mit dem Cambridge-Analytica-Skandal nicht nachgekommen ist.“