Pressestimmen
„Ob die Wende nobelpreiswürdig wird, ist völlig offen. Aus Südkorea hieß es irritiert, Trumps beiläufige Bemerkung über die mögliche Einstellung der US-südkoreanischen Manöver erfordere eine Klarstellung. Eine Klarstellung erfordert auch die Gipfelerklärung insgesamt. Sie fällt meilenweit hinter detaillierte Absichtsbekundungen zur atomaren Abrüstung zurück, die Pjöngjang 1991 mit Südkorea oder 2007 mit den USA, China, Russland und Japan vereinbart hatte.“
„Die Schlusserklärung des Gipfels von Trump und Kim Jong Un kann als sehr positiv bewertet werden. Insofern war das Treffen erfolgreich. (…) Trump erweckt den Eindruck, dass er sich beim Dialog von Angesicht zu Angesicht besser mit autoritären Regimes versteht als mit Vertretern von Demokratien. Diese sind aber die echten Partner der USA.“
„Es rächt sich, dass CDU und CSU nie in der Lage waren, ihren Grunddissens in der Asylpolitik auszuräumen: Soll Deutschland Flüchtlinge aufnehmen, die über ein anderes europäisches Land einreisen? Ja, sagt Merkel. Nein, erwidert Seehofer. Vergangenes Jahr hatten sie einen Waffenstillstand ausgehandelt. Doch Frieden gab es nie. Und so kam es jetzt zum großen Knall. Aus dem Masterplan ist eine Machtfrage geworden, aus dem Wunderding ein Kampfinstrument.“