zu Merkel/Macron

von Redaktion

Neue Osnabrücker Zeitung

Pressestimmen

„Macron fährt zu Hause einen härteren Kurs gegen illegale Einwanderung, als ihn sich die CSU vorstellt. Sein Plädoyer für mehr Souveränität und Geschlossenheit in Europa ist ein Seitenhieb auf Merkel, die in der Migrationsfrage isoliert ist. Ansonsten machte er ein paar wolkige Zusagen in Sachen Asyl, sie dafür beim Thema Währungsunion. Die Eurozone soll also doch ein eigenes Budget bekommen. Realisierungschance ungewiss. Merkel muss mit Widerstand im Bundestag rechnen. Und auch kleinere Partnerländer wie die Niederlande haben noch ein Wörtchen mitzureden. Nein, die ‘Meseberger Erklärung’ wird nicht als Befreiungsschlag in die Geschichte Europas eingehen.“

„Frontex, ein gemeinsames Budget, ein europäischer Währungsfonds, wirtschaftliche Entwicklung, Umwelt, Verteidigung und eine schlankere Europäische Kommission: Angela Merkel und Emmanuel Macron haben alles gegeben, um die französisch-deutsche Lokomotive wieder zum Laufen zu bringen.“ LA STAMPA ROM

„Der deutsche Asylstreit birgt für Europa Gefahren. Die abnehmenden Asylgesuche und Grenzübertritte in Europa zeigen aber, dass es im Zeitalter der Marketing-Politik auch um Symbolik geht. Die erstarkten Nationalisten, aber auch etablierte Kräfte wollen klare Signale setzen. Während die Interessen beim Umgang mit Migranten auseinandergehen, herrscht beim Schutz der Außengrenzen Einigkeit.“

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