Vor einem möglichen russisch-amerikanischen Gipfeltreffen wird US-Sicherheitsberater John Bolton morgen zu Gesprächen in Moskau erwartet. Geplant sei ein Arbeitstreffen mit Sergej Lawrow, wie dessen Ministerium mitteilte. Damit mehren sich die Anzeichen für ein Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Russlands Präsident Wladimir Putin Mitte Juli. Als Ort ist Wien im Gespräch.
Die EU hat ihre Sanktionen gegen die politische Führung Venezuelas verschärft. Die Außenminister der Mitgliedsstaaten beschlossen am Montag in Luxemburg, gegen elf weitere Vertraute von Präsident Nicolás Maduro EU-Einreiseverbote und Vermögenssperren zu verhängen. In der Begründung heißt es, die Betroffenen seien verantwortlich für Menschenrechtsverletzungen und die Untergrabung der Demokratie.
Bei einem Angriff bewaffneter Nomaden auf sechs Dörfer in Nigeria sind einem Medienbericht zufolge mindestens 86 Menschen getötet worden. Eine Regierungs-Mitarbeiterin sprach sogar von über 200 Opfern. Die Dorfbewohner seien auf dem Rückweg von einer Beerdigung angegriffen worden, sagte sie. In Teilen Nigerias kommt es immer wieder zu Gewalt zwischen primär muslimischen Nomaden und christlichen Bauerngemeinden.
Die EU hat Einreiseverbote und Vermögenssperren gegen ranghohe Militärs aus Myanmar verhängt. Die sieben betroffenen Beamten aus Armee, Polizei und Grenzschutz seien maßgeblich an der Vertreibung hunderttausender muslimischer Rohingya beteiligt gewesen, erklärten die EU-Außenminister. Die Regierung habe schnellstmöglich für Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit im ganzen Land zu sorgen.
Nach der Explosion bei einer Wahlkampfveranstaltung des Präsidenten von Simbabwe, Emmerson Mnangagwa, sind zwei der fast 50 Verletzten gestorben. Das sagte eine Polizeisprecherin zwei Tage nach dem Vorfall in Bulawayo, der zweitgrößten Stadt des Landes. Der 75-jährige Präsident hatte die Explosion als Anschlag auf sein Leben bezeichnet. Die Ermittlungen dauern an.