Vatikanstadt – Papst Franziskus erhebt am Donnerstag 14 Kirchenvertreter in den Kardinalsstand. Ein Kandidat aus dem deutschsprachigen Raum ist nicht darunter. Mit den Ernennungen steigt die Zahl der zur Papstwahl berechtigten Kardinäle auf 125.
Die Ernennungen sollten die „Universalität der Kirche“ widerspiegeln, sagte Franziskus bei der Ankündigung Mitte Mai. Am Donnerstagnachmittag hält Franziskus im Petersdom das sogenannte Konsistorium. Unter den Namen sind der irakische Patriarch Louis Raphael I. Sako aus Bagdad, Erzbischof Joseph Coutts aus der pakistanischen Metropole Karachi, Erzbischof Desire Tsarahazana aus Toamasina in Madagaskar und Osakas Erzbischof Thomas Aquinas Manyo Maeda.
In den Kardinalsrang erhebt der Papst auch den Leiter seines Almosenamtes, Erzbischof Konrad Krajewski, sowie die Kurienerzbischöfe Luis Ladaria und Giovanni Angelo Becciu, Leiter der Sektion für Allgemeine Angelegenheiten im vatikanischen Staatssekretariat und Sondergesandter beim Malteserorden. Auch der Vertreter des Papstes im Bistum Rom, Erzbischof Angelo De Donatis, wird Kardinal. Drei Kandidaten erhalten die Kardinalswürde jenseits der Altersgrenze von 80 Jahren. kna