Pressestimmen
„Man muss sich also durchringen: Erdogan ist unsinkbar. Vielleicht auch unabsetzbar. Er ist seit 15 Jahren an der Spitze des Landes. Er hat nun fünf Jahre vor sich, um die Umwandlung eines Staates und einer Gesellschaft abzuschließen, die er bereits tief greifend verändert hat. Er hat nunmehr freie Hand, seine Suche nach der absoluten Macht zu vollenden.“
„Erdogan hat nun die größtmögliche Macht in der Hand. Vor ihm liegt ein Mandat für fünf Jahre mit quasi absoluter Macht, obgleich in einem gespaltenen Land. Kein Ministerpräsident mehr. Das Parlament unter direkter Kontrolle. Richter direkt vom Staatschef eingesetzt. Auch hat der Präsident die Politik der Zentralbank unter Kontrolle. Seine Prüfbank wird die Wirtschaftskrise mit dem Verfall der türkischen Lira.“
„Die Verunsicherung wird anhalten, Kapital und Köpfe fliehen, daran wird das Wahlergebnis nichts ändern. Der Verfall der türkischen Lira ist nicht nur hausgemacht, aber die politischen Zustände spielen eine große Rolle beim Vertrauen in eine Währung. Viele Unternehmen hat dies schon an den Rand der Zahlungsfähigkeit gebracht. Auch der Staat hat über seine Verhältnisse gelebt, er hat das Geld mit vollen Händen ausgeteilt, um die Wähler zufrieden zu stimmen. Dieser Wahlsieg war teuer erkauft.“