Aktuelles in Kürze

von Redaktion

Frust über Trump: US-Botschafter geht

Der US-Botschafter in Estland, James Melville, tritt zurück – nach Agenturberichten aus Frust über die Politik von Präsident Donald Trump. Es sei für einen Präsidenten nicht nur sachlich falsch, zu sagen, die EU sei zur Ausbeutung der USA gegründet worden und um „unser Sparschwein zu plündern“, oder dass die „Nato genau so schlecht ist wie Nafta“. „Es zeigt mir auch, dass es Zeit für mich ist, zu gehen“, schrieb Melville der Agentur BNS zufolge. Melville ist bereits der dritte US-Botschafter, der in der Amtszeit von Donald Trump zurücktritt.

Nach der Rettung Dutzender Flüchtlinge aus dem Mittelmeer vor Libyen darf ein Boot einer spanischen Hilfsorganisation in Barcelona anlegen. Die spanische Regierung habe ihnen erlaubt, die 60 Migranten dorthin zu bringen, twitterte die Hilfsorganisation Proactiva Open Arms in der Nacht zu Sonntag. Die Bürgermeisterin Barcelonas, Ada Colau, bedankte sich bei der Organisation und erklärte, Barcelona erwarte das Schiff mit offenen Armen. Es sei gut, dass sich die Retter nicht der unmenschlichen und grausamen europäischen Politik ergeben hätten.

US-Geheimdienste haben laut einem Bericht des Senders NBC Zweifel, ob Nordkorea tatsächlich nuklear abrüstet. Demnach

hat das Land in den vergangenen Monaten zwar ein Testgelände für Atomsprengköpfe zerstört. Heimlich gehe die nukleare Anreicherung allerdings weiter.

Bei einer Operation der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex) sind an den südöstlichen und östlichen EU-Außengrenzen 23 Schleuser festgenommen worden. Bei der Aktion wurden von 11. bis 22. Juni zudem 2160 illegal in die EU gelangte Migranten sowie 580 sich illegal aufhaltende Zuwanderer aufgespürt. Das geht aus Medienberichten hervor.

Während eines Besuchs von Afghanistans Präsident Aschraf Ghani sind in Dschalalabad mindestens zwölf Menschen getötet worden. Ein Sprecher der Provinzregierung sagte, weitere 20 seien verletzt worden. Das Innenministerium in Kabul bestätigte die Opferzahl. Es habe sich „höchstwahrscheinlich“ um einen Selbstmordanschlag gehandelt.

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