Aktuelles in Kürze

von Redaktion

Neue Gespräche im Katalonien-Konflikt

Spaniens neuer Ministerpräsident Pedro Sánchez ist erstmals mit dem katalanischen Regionalpräsidenten Quim Torra zusammengekommen, um über einen Ausweg aus der Krise um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Region zu beraten. Sánchez und Torra traten für einen Handschlag an die Öffentlichkeit, zum Inhalt der Gespräche in Madrid äußerten sie sich zunächst nicht. Es war das erste Treffen eines Ministerpräsidenten mit einem katalanischen Regionalchef seit zwei Jahren.

In Israel soll künftig jeder Bürger nach einem Schusswaffentraining eine Waffe tragen dürfen. Entsprechende Pläne äußerte das Ministerium für öffentliche Sicherheit. Durch die Neuregelung könnte die Zahl der Waffenträger um 35 000 bis 40 000 Zivilisten erhöht werden, schätzt das Ministerium. Gegenwärtig sind demnach landesweit rund 145 000 Zivilisten im Besitz eines gültigen Waffenscheins. Bedingungen sind derzeit ein Mindestalter von 21 Jahren sowie ein Wohnsitz in einer Siedlung im Westjordanland oder im Grenzgebiet.

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat für Anfang 2019 seinen Rückzug in Aussicht gestellt, um einem gewählten Übergangspräsidenten die Umwandlung zu einem föderalen Staat zu überlassen. Dies habe Duterte am Montag im Kabinett angekündigt, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur PNA. Der Präsident fühle sich „müde“; es sei „Zeit für jemand Jüngeren“. Der 73-Jährige war im Mai 2016 zum Präsidenten gewählt worden. Seine reguläre Amtszeit endet 2022.

Die deutschen Grünen schicken die EU-Parlamentarierin Ska Keller aus Brandenburg ins Rennen um die Spitzenkandidatur für die Neuwahl des EU-Parlaments im kommenden Jahr. Der Parteirat nominierte die Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament in Berlin. Ende November werden die beiden Spitzenkandidaten auf einem Kongress der Europäischen Grünen Partei in Berlin gewählt. Die 36 Jahre alte Keller braucht noch die Unterstützung von fünf anderen nationalen grünen Parteien.

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