von Redaktion

The Observer (London)

Pressestimmen

„Russlands Staatschef muss begreifen, dass er und sein Regime nicht über dem Gesetz stehen. Wenn die Regierung überzeugt ist, dass Putin letztlich verantwortlich war für den Angriff, der die Skripals verletzte und Dawn Sturgess, eine Bürgerin von Salisbury, tötete, dann hat sie die Pflicht, alle möglichen Maßnahmen gegen ihn zu ergreifen. Das schließt juristische Aktionen des Staates beim Internationalen Gerichtshof (IGH) und beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) wegen eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit sowie Maßnahmen gegen Putin persönlich ein.“

„Fassungslos nimmt man zur Kenntnis, dass es selbst Tage nach dem Ereignis offenbar nicht einmal möglich ist, verlässlich festzustellen, ob es in der sächsischen Stadt nun zu Hetzjagden auf Ausländer gekommen ist oder nicht. (…) Doch wenn es nicht mehr gelingt, Fakten zu sichern, ist das Gift für die Demokratie. Diese lebt davon, dass man zwar unterschiedliche Meinungen verhandelt, aber wenigstens eine ähnliche Vorstellung von den Sachverhalten hat.“

„In der ehemaligen DDR kocht es, was die Ereignisse in Chemnitz zeigen. (…) Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung fühlen sich die Deutschen aus der ehemaligen DDR schlechter und verdienen im Schnitt fast ein Drittel weniger als ihre Kollegen im Westen.“

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