Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat erneut vor einem ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU gewarnt. DIHK-Präsident Eric Schweizer erklärte in Berlin: „Der Brexit wird zwar so oder so zu hohen Kosten für die Unternehmen führen, sei es wegen drohender Zölle oder zusätzlicher Brexit-Bürokratie. Ein ungeregelter Brexit wäre allerdings ein Desaster.“ Es wäre wichtig, dass der „Gordische Knoten“ beim Brexit endlich durchschlagen werde. Die britische Regierung sollte den Weg in Richtung eines geregelten Brexit einschlagen und damit das Schlimmste abwenden. Aus Sicht der Grünen birgt die Einigung große Risiken für das reibungslose Funktionieren des EU-Binnenmarkts. Wenn die Lösung sei, dass Großbritannien in der Zollunion bleibe, „dann muss die EU sicherstellen, dass ihre Standards nicht unterminiert werden“, erklärte die Bundestagsabgeordnete Franziska Brantner.