Auf acht Regionalkonferenzen will die CSU-Spitze im Gespräch mit der Parteibasis ihre interne Reform voranbringen. Auftakt ist am kommenden Montag in Ingolstadt, wie die Partei in München mitteilte. Für jeden Regierungsbezirk ist nach Angaben eines Sprechers eine Konferenz geplant, nur in Oberbayern gebe es wegen der Entfernungen zwei Veranstaltungen. Die bis Mitte April geplanten Konferenzen stehen unter dem Motto „Zeit für neue Stärke“ und werden von CSU-Chef und Ministerpräsident Markus Söder sowie Generalsekretär Markus Blume durchgeführt.
Das ägyptische Parlament will mit einer umstrittenen Verfassungsänderung die Amtszeit des Präsidenten verlängern. Gestern begann dazu in Kairo eine Debatte im Parlament. Mit den Änderungen könnte Präsident Abdel Fattah al-Sisi noch bis 2034 im Amt bleiben. Zudem soll die Rolle des Militärs gestärkt werden. Noch vor zwei Jahren hatte Al-Sisi beteuert, keine dritte Amtszeit anzustreben und eine Verfassungsänderung ausgeschlossen.
Die älteste Schwester von Thailands König, Prinzessin Ubolratana, hat sich für ihren schnell wieder beendeten Ausflug in die Politik entschuldigt. Auf ihrem Instagram-Konto bedauerte die 67-Jährige, dass sie überflüssigerweise „Probleme“ bereitet habe. Die Prinzessin hatte sich am vergangenen Freitag von der Partei einer befreundeten Familie als Spitzenkandidatin für die Parlamentswahl am 24. März aufstellen lassen. Nach einem Machtwort ihres Bruders, König Maha Vajiralongkorn (66), wurde die Kandidatur von staatlicher Seite für unzulässig erklärt.
Beträge in Millionenhöhe sind aus Venezuela nach Bulgarien überwiesen worden. Das sagte der Chef des bulgarischen Geheimdienstes DANS, Dimitar Georgiew, gestern in Sofia. Bulgarien habe einen entsprechenden Hinweis aus den USA überprüft, erläuterte er nach einem Treffen mit Regierungschef Boiko Borissow und dem US-Botschafter in Sofia, Eric Rubin. Das Geld stammt unter anderem von der staatlichen Ölgesellschaft Venezuelas, erläuterte Generalstaatsanwalt Sotir Zazarow, der ebenfalls bei dem Treffen dabei war. Die Beträge seien auf ein Treuhandkonto bei einer nicht genannten Bank in Bulgarien eingegangen. Vermutet werde Geldwäsche. Sämtliche Banken in dem EU-Land würden nun auf ähnliche Überweisungen überprüft.