zu Theresa May/Brexit:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Der Wert der etwa 250 000 Menschen, die gestern vor den Mailänder Dom gekommen sind, um Nein zu Rassismus zu sagen, ist nicht zu unterschätzen. Es ist ein Zeichen, dass es ein anderes Italien gibt. Die italienische Linke muss nun aufwachen. Und das Erwachen muss nicht nur ein nationales, sondern ein internationales sein.“

La Repubblica (Rom)

„Zunehmend scheint auch Netanjahu seine Größe zu überschätzen. Seine Reaktion auf die Korruptionsvorwürfe zeigt, wie beunruhigend ähnlich seine Rhetorik jener autokratischer Populisten vom Schlag eines Viktor Orban ist: Nichts als Lügen seien die Anschuldigungen, eine Hexenjagd von Landesverrätern und linken Verschwörern. Eine gesunde Demokratie entledigt sich solcher Politiker.“

NZZ am Sonntag (Zürich)

„Die EU ist nicht bereit, das Austrittsabkommen zu verändern. Und ihre Brexit-Hardliner sind nicht bereit, nachzugeben und es zu akzeptieren. Wenn sie (Theresa May, d. Red.) bei ihrer Strategie des sinnlosen Herumdokterns bleibt, (…) könnten wir Ende Juni in genau demselben Schlamassel landen wie jetzt. (…) Eine Verschiebung bedeutet nicht, dass alles seinen Gang geht wie bisher. Sie bedeutet, dass die Sache neu durchdacht werden muss.“

Guardian (London)

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