PRESSESTIMMEN
„Frankreichs Präsident Emmanuel Macron scheint die Geduld verloren zu haben. Anders als beim drohenden Grexit 2015 hat auch Kommissionschef Jean-Claude Juncker resigniert. Bliebe als entscheidendes Gewicht in letzter Minute die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, wieder einmal. Es wäre gut, wenn sie den Briten mehr Zeit und Luft verschaffte – so wie 2015 den Griechen. Es könnte sich auszahlen und Schaden in zigfacher Milliardenhöhe abwenden.“
„Die Nato wird 70 Jahre alt. Ohne die Verteidigungsallianz gäbe es keine Sicherheit in Europa. (…) Deutschland, der Riese der EU, ist dabei das große Problemkind. Nur 1,3 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt gehen in die Verteidigung, versprochen sind 1,5 Prozent bis 2024. Es gibt alle möglichen Ausreden. Aber wenn Europa größere Verantwortung für seinen Schutz übernehmen soll, dann muss Deutschland mit dabei sein.“
„Wenn Deutschland in den kommenden Jahren wirklich kräftig in seine militärischen Fähigkeiten investieren will, braucht es nicht nur das entsprechende Geld. Die andere zwingende Voraussetzung ist ein staatliches Beschaffungswesen, das die Rüstungsprojekte effizient und erfolgreich abwickeln kann.“