zur Theresa Mays Rücktritt

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Die Mexikaner versprachen eiligst, den Grenzschutz zu verschärfen und Migranten für die Dauer des Asylverfahrens in Mexiko aufzunehmen. Klar ist, dass damit das Migrationsproblem nicht eliminiert ist. Die Ursachen der Krise sind nach wie vor vorhanden. Trump nutzt bloß die wirtschaftliche Macht der USA, um dem Nachbarland seine Politik aufzuzwingen. Dabei haben die USA erst kürzlich ein Freihandelsabkommen mit Mexiko und Kanada ausgehandelt. Doch welchen Wert haben künftig Verträge, wenn sie der Stärkere brechen kann, wann immer es ihm passt? Trump schadet mit seinem Verhalten den USA.“

NZZ am Sonntag

„Europa kann nicht so tun, als ob ihm das alles egal sei und man den Briten allein überlassen wolle, wie sie sich endlich entscheiden. Die vielbeschworene Vision eines starken Europas mit globalem Einfluss ist unerreichbar, wenn die Macht Großbritanniens gegen Europa zu wirken beginnt.“

Sme (Slowakei)

„Doch ob nun Boris Johnson, der mit einem harten Brexit kokettiert, britischer Premier wird, oder ein Befürworter einer Einigung mit den restlichen EU-Mitgliedern, die Hauptschwierigkeit bleibt gleich. Wie findet man im Unterhaus eine Mehrheit für irgendeine Lösung?“

Hospodarske noviny (Tschechien)

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