Erfolg für Deniz Yücel: Das Verfassungsgericht in Ankara hat die einjährige Untersuchungshaft des „Welt“-Reporters in der Türkei für rechtswidrig erklärt. Das Recht auf persönliche Freiheit und Sicherheit sowie das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit seien verletzt worden, hieß es in dem am Freitag im Amtsblatt veröffentlichten Urteil. Yücel erhalte einen Schadenersatz von 3800 Euro.
Die italienische Polizei hat einen Mann festgenommen, der fünf Jahre lang in Syrien für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gekämpft und sich in Deutschland radikalisiert haben soll. Der 25-Jährige sei in Syrien gefasst und nach Italien ausgeflogen worden, berichteten die Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos am Freitag nach einer Pressekonferenz mit Staatsanwälten zu dem Fall. Ihm werde die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen.
Pakistan hat das Bleiberecht für Hunderttausende afghanische Flüchtlinge verlängert. Die Aufenthaltserlaubnis für Flüchtlinge im Land werde für mehrere Monate ausgedehnt, sagte ein Vertreter des Ministeriums für Staaten und Grenzregionen. Die Verlängerung wurde während eines Staatsbesuchs des afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani in Pakistan bekanntgegeben.
Mexikanische Sicherheitskräfte haben 134 Migranten aus einem Lastwagenanhänger befreit. Der Anhänger wurde im südöstlichen Bundesstaat Veracruz am Rande einer Autobahn entdeckt, wie Mexikos Regierung mitteilte. Die darin eingeschlossenen Menschen hätten erfolglos versucht, die Schlösser aufzubrechen. Einige von ihnen seien dehydriert gewesen, hieß es. Sie seien medizinisch versorgt worden. Mehr als die Hälfte von ihnen war den Angaben zufolge minderjährig.
In Australien wächst die Sorge um einen Studenten, der seit Beginn der Woche in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang verschwunden ist. Ein Sprecher der Familie sagte, es bestehe zu dem 29-Jährigen immer noch kein Kontakt. Seine japanische Frau sagte: „Wir wissen noch nicht einmal, ob er festgenommen wurde oder nicht.“