„Sea-Watch“: Fünf Länder helfen

von Redaktion

Rom – Die italienische Staatsanwaltschaft hat gegen die deutsche Kapitänin der Hilfsorganisation Sea-Watch Ermittlungen eingeleitet. Carola Rackete würden von der Staatsanwaltschaft im sizilianischen Agrigent unter anderem Beihilfe zur illegalen Einwanderung und Verletzung des Seerechts vorgeworfen, sagte eine Sprecherin der Organisation. Rackete war Mitte der Woche mit der „Sea-Watch 3“ mit mehr als 40 Migranten (zwei wurden mittlerweile als medizinische Notfälle eingestuft und durften von Bord) trotz Verbots der Regierung in Rom in italienische Gewässer gefahren. Das Schiff lag am Freitag immer noch vor der Insel Lampedusa. Am Nachmittag zeichnete sich dann eine Lösung ab. Fünf Länder – Deutschland, Portugal, Frankreich, Finnland und Luxemburg – hätten sich bereit erklärt, Migranten aufzunehmen, teilte Außenminister Enzo Moavero mit.

Artikel 2 von 11