IN KÜRZE

Tschechien baut Atomenergie aus

von Redaktion

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye hat 44 Migranten an ein maltesisches Marineschiff übergeben. Die Gruppe aus Regensburg hatte die Menschen am Montag südlich der italienischen Insel Lampedusa gerettet und an Bord ihres Schiffs „Alan Kurdi“ genommen. Unter den Geretteten sind vier Frauen und drei Kinder im Alter von 15 Monaten, drei und fünf Jahren.

Diplomaten aus 35 Ländern beraten heute in Wien über die Zuspitzung im Atom-Konflikt mit dem Iran. Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) kommt in einer Sondersitzung zusammen, um sich von IAEA-Chef Yukiya Amano unterrichten zu lassen. Beschlüsse des Spitzengremiums der UN-Behörde werden nicht erwartet. Es wird davon ausgegangen, dass die verbliebenen Partner des Atomabkommens erneut an Teheran appellieren, seine Schritte rückgängig zu machen. Die USA dürften ihre Kritik am Abkommen und der Rolle des Iran in der Region vorbringen.

Rund zwei Wochen nach dem Zusammenstoß zweier Eurofighter in Mecklenburg-Vorpommern haben 600 Kameraden bei einer Trauerfeier Abschied von dem getöteten Piloten genommen. Die Veranstaltung fand gestern auf dem Gelände des Luftwaffen-Geschwaders 73 „Steinhoff“ in Laage bei Rostock statt und war auf Wunsch der Familie des Getöteten nicht-öffentlich.

Die Kölner Ditib-Zentralmoschee ist nach einer Bombendrohung geräumt und stundenlang weiträumig abgesperrt worden. Erst am frühen Nachmittag gab die Polizei Entwarnung: Die Durchsuchung sei beendet und nichts Verdächtiges gefunden worden.

Tschechien hält am Ausbau der Atomenergie fest. „Es gibt keinen anderen Weg als die Kernenergie“, sagte Industrieminister Karel Havlicek. Den Bedarf mit erneuerbaren Energiequellen decken zu wollen, sei aus wirtschaftlicher, geografischer und technischer Sicht „Unsinn“, erklärte der Unternehmer und Politiker. Der Energiewende-Vorreiter Deutschland sei „ein sehr reiches Land, das sich solche Investitionen erlauben kann“.

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