IN KÜRZE

Putin telefonierte mit Selenskyi

von Redaktion

Die Europaabgeordneten der SPD versuchen, mit einem brisanten Papier die Wahl von Ursula von der Leyen zur Präsidentin der EU-Kommission zu verhindern. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ließ der deutsche Gruppenchef Jens Geier in der Fraktion der europäischen Sozialdemokraten ein Dokument verteilen, in dem zahlreiche aktuelle und frühere Anschuldigungen gegen die derzeitige Verteidigungsministerin und CDU-Politikerin aufgelistet sind. „Warum Ursula von der Leyen eine unzulängliche und ungeeignete Kandidatin ist“, lautet die Überschrift. Unter anderem geht es um den nach langer Prüfung ausgeräumten Vorwurf, wonach von der Leyen wegen Plagiaten in ihrer Dissertation zu Unrecht einen Doktortitel führt. Bundeskanzlerin Angela Merkel rief Kritiker von der Leyens daraufhin zur Mäßigung auf. Man habe einen vernünftigen Umgang vereinbart. „Manches, was da gestern in Brüssel stattgefunden hat, würde ich jetzt nicht in diese Kategorie hineinstecken“, sagte Merkel.

Sudans regierender Militärrat hat nach eigenen Angaben einen „Putschversuch“ verhindert. Offiziere und Soldaten der Armee und der Geheimdienste hätten versucht, einen Staatsstreich auszuführen, sagte General Dschamal Omar. Die Streitkräfte hätten den Versuch vereitelt und zwölf Offiziere festgenommen.

Im Verkehrsstreit zwischen Deutschland und Österreich läuft alles auf ein Treffen der Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Andreas Reichhardt sowie dem Tiroler Landeschef Günther Platter (ÖVP) hinaus. Nach dem Gesprächsangebot von Scheuer erklärten sich die Österreicher zu einem Treffen bereit. Platter stellte klare Bedingungen. „Ich werde nur Gespräche über Maßnahmen führen, die die Tiroler und bayerische Bevölkerung entlasten“, teilte er mit. Die umstrittenen Fahrverbote bleiben aber bestehen. Außerdem schlug Platter vor, sich in Tirol statt in Berlin zu treffen.

Erstmals haben der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Kremlchef Wladimir Putin ein gemeinsames Gespräch über den blutigen Konflikt in der Ostukraine geführt. Bei dem Telefonat sei es auch um die Lage im Donbass gegangen, teilte der Kreml gestern Abend in Moskau mit. Konkret sei es um Siedlungsfragen im Konfliktgebiet der Ukraine gegangen und um die Rückkehr von Bewohnern. Außerdem seien Fragen des Gefangenenaustauschs erörter worden, hieß es im Kreml.

Artikel 7 von 11