zur Kritik an Höcke:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Die Vereinigten Staaten sind Großbritanniens wichtigster Verbündeter, unentbehrlich für unsere nationale Sicherheit, ein Partner bei der Projektion von Macht und Einfluss des Westens. (…) Die ganze bedauerliche Episode wird zu Recht als Demütigung für ein Land angesehen, das verzweifelt auf Amerika als Tor zu einem global aufgestellten Großbritannien nach dem Austritt aus der Europäischen Union hofft.“

The Times (London)

„Wer der AfD noch nicht den Rücken gekehrt hat, gehört zu einer rassistischen, chauvinistischen und antipluralistischen Partei, deren Kurs als Feind der offenen Gesellschaft gesetzt ist. Daran etwas zu ändern, wollen auch die Unterzeichner des Anti-Höcke-Briefes nicht. Ihre Kritik entzündet sich an Macht- und Stilfragen, nicht aber an einer inhaltlichen Auseinandersetzung.“

Neues Deutschland

„Wie ein Fähnchen im Wind sucht die Parteiführung um Alexander Gauland nun nach Orientierung. Dessen Höcke-kritischer Satz, die AfD sei nicht gegründet worden, um „einen Raum zu schaffen, in dem jeder alles sagen darf“, klingt wie das Eingeständnis, dass die AfD den Extremismus salonfähig gemacht hat. Mit anderen Worten: Wie Höcke reden, ist Silber, wie Höcke denken, ist Gold.“

Frankfurter Allgemeine

Artikel 1 von 11