zur Flüchtlingssituation:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Noch wissen wir nicht, ob die extremistische Partei Lega des italienischen Innenministers Matteo Salvini tatsächlich 65 Millionen Dollar für ihre Europawahlkampagne bekommen hat. (…) Im Fall des französischen Front National ist die Geldannahme aus Moskau bewiesenes Faktum. (…) Diese Parteien und ihre Politiker haben zum Putin-Regime auch ohne solches Schmiergeld eine positive und bewundernde Haltung.“

Dennik N, Bratislava

„58 Leichen wurden bis zum Wochenende vor Tunesiens Küste geborgen. Eine solche Nachricht ist in Europa längst Alltag. (…) Wenn die Europäer wirklich das Risiko minimieren wollen, dass Migranten im Mittelmeer ertrinken, muss eine Art Shuttle Service zwischen Nordafrika und Europa her. Das kann eine feste Fährverbindung sein, das können Flüge sein. (…) Natürlich wird das nie geschehen.“

Jyllands-Posten, Aarhus

„Vermutlich mit Kanzlerin Merkel abgesprochen, hat Maas’ Vorschlag (eines Mechanismus zur Flüchtlings-Verteilung) einen unerwarteten Unterstützer: Es ist Innenminister Horst Seehofer, für eine kurze Zeit Pate von Matteo Salvini. (…) Seitdem die Krise um die Seenotrettung explodiert ist, hat sich Seehofer an der Seite der Kanzlerin gezeigt, um eine humanitäre Lösung zu finden.“

Corriere della Sera, Rom

Artikel 1 von 11