IN KÜRZE

Zahl der Drogentoten in den USA gesunken

von Redaktion

Die Waffe, mit der Regierungspräsident Walter Lübcke am 2. Juni in Kassel erschossen worden ist, ist identifiziert. Wie aus Ermittlerkreisen bestätigt wurde, handelt es sich um einen kurzläufigen Revolver, Kaliber .38 Spezial. Der Revolver lag mit anderen Waffen, darunter eine Maschinenpistole und eine Pumpgun, in einem Erdversteck, zu dem der mutmaßliche Täter Stephan Ernst die Ermittler selbst geführt hatte. Ballistische Untersuchungen ergaben nun, dass die tödliche Kugel aus dem Revolver abgefeuert wurde. Das Gutachten belastet Ernst schwer. Er hatte die rechtsextrem motivierte Tat erst gestanden, sein Geständnis dann aber widerrufen. Der Revolver ist ein gängiges Modell, das auch von Jägern und Sportschützen genutzt wird.  ups

US-Präsident Donald Trump hat eine Wahlkampfveranstaltung zu neuen Beleidigungen und Attacken gegen die Demokratin Ilhan Omar und drei ihrer Parteikolleginnen genutzt – und seine Anhänger damit zu Hasstiraden angestachelt. Die Menge quittierte Trumps Worte bei einer Rede in Greenville (North Carolina) mit der Parole „Schickt sie zurück!“. Der Präsident nahm sich in der Rede jede der Frauen einzeln vor und attackierte dabei Omar besonders, die als Kind mit ihrer Familie aus Somalia in die USA geflüchtet war.

Der Iran hat nach eigenen Angaben einen ausländischen Öltanker im Persischen Golf festgesetzt und die Besatzung festgenommen. Die Revolutionsgarden berichten, sie hätten den Tanker mit angeblich einer Million Liter geschmuggeltem Öl in der Nähe der Straße von Hormus gestoppt und zwölf ausländische Crew-Mitglieder verhaftet. Wem der mit 68 Metern Länge relativ kleine Öltanker gehört, ist unklar.

In den USA ist die Zahl der Drogentoten durch Überdosis zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten zurückgegangen. 2018 sei die Opferzahl um 5,1 Prozent gesunken, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Starben 2017 demnach mehr 72 200 Menschen an einer Überdosis, waren es im vergangenen Jahr nur noch knapp 68 600. Dieser Wert liegt aber deutlich höher als im Jahr 1999, als knapp 16 850 Menschen an einer Überdosis starben. Seitdem stieg die Opferzahl in jedem Jahr an.

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