zur Merkel-Pressekonferenz:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Es braucht geraume Zeit, um neue Schiffe zu bauen, und es dauert auch, bis jene Schiffe, die wir haben, den Golf erreichen. Allein durch die Anwesenheit der „Montrose“ konnte die Festsetzung des Tankers „Stena Impero“ am Freitag nicht verhindert werden. Großbritannien hat nur begrenzte Möglichkeiten – militärisch oder diplomatisch –, um den Druck auf Teheran zu erhöhen. Kanonenbootpolitik funktioniert nicht, wenn man nicht genügend Kanonenboote hat.“

The Sunday Times, London

„Ohne Übergangsregelung ist sowohl der Nordirland-Friede als auch die wirtschaftliche Stabilität Großbritanniens gefährdet. Den unbeliebten Backstop mit vorübergehendem Verbleib in der Zollunion beschreibt Johnson gern als ,Einkerkerung‘ durch die EU. Faktum ist, diese Option wurde nicht von EU-Seite, sondern einst, als Johnson noch Außenminister war, von London als Ausweg eingebracht. Doch wen kümmert schon die Wahrheit in Zeiten der Inszenierungen?“

Die Presse, Wien

„Wenn diese Koalition wirklich noch bis 2021 weiterregieren will, dann muss Merkel sich noch etwas einfallen lassen. So kraftlos wie derzeit, kann das Bündnis die nächsten zwei Jahre nicht überstehen.“

Berliner Morgenpost

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