Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat trotz sommerlicher Hitze einen seltenen Ausflug außerhalb der Vatikanmauern unternommen. Der 92-Jährige brach zu den Castelli Romani – einer Reihe von Gemeinden außerhalb Roms – auf, erklärte Vatikansprecher Matteo Bruni am Freitag. Zunächst habe Benedikt seine ehemalige Sommerresidenz Castel Gandolfo besucht. Später sei es weiter nach Rocca di Papa gegangen, wo der gebürtige Bayer an einem Heiligtum betete. In Frascati habe es ein Essen mit dem lokalen Bischof gegeben. Seit seinem spektakulären Rücktritt 2013 lebt Benedikt weitgehend zurückgezogen in einem Kloster in den Vatikanischen Gärten.
Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck ist am Freitagnachmittag vor dem Ostsee-Bad Wustrow mit einem kleinen Segelkutter gekentert. Wie das Bundeskriminalamt bestätigte, ist der 79-Jährige aus dem Wasser gerettet worden. „Herr Gauck ist unverletzt und wohlauf“, sagte eine Sprecherin. Das Seenotrettungsboot „Barsch“ barg ihn aus dem Bodden. Die örtliche Feuerwehr und ein Hubschrauber waren auch im Einsatz.
Der Fall des in Schweden angeklagten US-Rappers Asap Rocky entwickelt sich zu einem diplomatischen Streit. US-Präsident Donald Trump kritisierte via Twitter die schwedische Regierung, die seiner Ansicht nach nichts für seinen Landsmann getan habe. Er sei „sehr enttäuscht“ von Regierungschef Stefan Löfven wegen dessen Handlungsunfähigkeit, schrieb Trump. „Schweden hat unsere afroamerikanische Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten im Stich gelassen“, schimpfte er. Zudem drohte Trump Frankreich wegen der jüngst beschlossenen Steuer für globale Internet-Unternehmen, die US-Firmen wie Google trifft, mit „bedeutenden Vergeltungsmaßnahmen“. Auf Twitter schrieb er zudem: „Ich habe immer gesagt, dass amerikanischer Wein besser ist als französischer.“