IN KÜRZE

Brexit-Angst: Briten horten bereits

von Redaktion

Gut zwei Monate nach ihrem Rückzug aus der SPD-Spitze ist Andrea Nahles erstmals in der Öffentlichkeit aufgetreten. Bei einer Veranstaltung im Benediktinerkloster Maria Laach (Rheinland-Pfalz) redete die ehemalige Partei- und Fraktionschefin gestern Abend über das Thema „Die Gleichberechtigung von Mann und Frau laut Grundgesetz und im wahren Leben“. Über die SPD wollte sie nicht sprechen. Nahles beklagte, dass im Bundestag Frauen noch immer unterrepräsentiert seien. Der Frauenanteil unter den Abgeordneten sei von 36 Prozent in der vergangenen Legislaturperiode auf jetzt 30 Prozent gesunken: „Es geht wieder rückwärts.“

Der Ex-AfD-Politiker André Poggenburg ist nicht mehr Vorsitzender der von ihm gegründeten Partei „Aufbruch deutscher Patrioten“. Er und Parteivize Egbert Ermer seien auf einem Parteitag am Sonntag zurückgetreten, sagte Schatzmeister Mirko Schüring. Zuvor habe Poggenburg beantragt, die Partei aufzulösen, der Antrag sei aber nicht zugelassen worden. Erst zu Jahresbeginn war Poggenburg aus der AfD ausgetreten.

Im Kampf gegen Drogenhandel und Gewaltkriminalität denkt der Berliner Senat über eine Schließung des Görlitzer Parks in Berlin-Kreuzberg während der Nacht nach. Das wäre eine gute Lösung, die man erwägen müsse, sagte Innen-Staatssekretär Torsten Akmann (SPD) im Innenausschuss. Dazu müssten aber einige der vielen Eingänge durch Zäune mit Einlasstüren versehen werden. Der Görlitzer Park ist über Berlin hinaus wegen der Drogenszene berüchtigt.

Aus Sorge vor einem ungeregelten Brexit haben die Briten einer Studie zufolge bereits Waren im Wert von vier Milliarden Britischen Pfund (etwa 4,3 Milliarden Euro) gehortet. Fast jeder Fünfte habe begonnen, seinen Vorrat an Nahrungsmitteln, Getränken oder Arzneimitteln aufzustocken, teilte der Finanzdienstleister Premium Credit in London mit.

Artikel 7 von 11