IN KÜRZE

Gibraltar weist US-Forderung zurück

von Redaktion

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat seinen Urlaub in Österreich aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen. Er sei für eine dringende Operation nach Luxemburg gebracht worden, teilte die EU-Kommission mit. Dort solle ihm die Gallenblase entfernt werden. Die Gesundheit des 64-Jährigen war schon in der Vergangenheit Thema.

US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben seines Wirtschaftsberaters tatsächlich an einem Kauf Grönlands interessiert. Der Präsident kenne sich mit Immobilienkäufen aus und „will sich das anschauen“, sagte Larry Kudlow am Sonntag. Er wolle nicht spekulieren, wohin das führe, aber Grönland sei strategisch bedeutend. „Sie haben viele wertvolle Mineralien“, sagte Kudlow. Aber natürlich gehöre Grönland zum Nato-Partner Dänemark, fügte er hinzu. Grönland und Dänemark haben die Idee eines Verkaufs zurückgewiesen. Trump, der als Immobilienunternehmer reich wurde, wird Anfang September Dänemark besuchen.

Mit Mahnwachen haben Oppositionelle in Moskau für die Freilassung politischer Gefangener und für ehrliche Wahlen demonstriert. Unter scharfer Beobachtung der Polizei stellten sich einzelne Menschen an Denkmälern in der Innenstadt für ihren stillen Protest am Samstag auf. Die Moskauer Behörden hatten einen Protestmarsch und eine Massenkundgebung der Opposition in der Innenstadt erneut verboten. Die Organisatoren setzten deshalb diese Mahnwachen an.

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, macht in der AfD eine gefährliche Radikalisierung aus und warnt mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in einigen Ost-Bundesländern vor einer Koalition unter AfD-Beteiligung. „Teile der AfD entwickeln sich nach meinem Eindruck immer mehr ins Völkische hinein. Man muss nur die Debatten innerhalb der AfD verfolgen, dann ist zu befürchten: Es wird nicht gemäßigter, eher schlimmer werden“, sagte Schuster der „Welt am Sonntag“.

Gibraltar hat die Forderung der USA zurückgewiesen, den iranischen Öltanker „Grace 1“ dauerhaft zu beschlagnahmen. Das europäische Recht verbiete die Anwendung bestimmter US-Gesetze in der EU, teilten die Behörden des britischen Überseegebiets am Sonntag mit. Darunter fielen auch die US-Sanktionen gegen den Iran.

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