PRESSESTIMMEN
„Kein anderer EU-Staat außer Griechenland weist einen derart hohen Schuldenstand auf wie Italien. Doch um Defizitregeln mag Salvini sich nicht kümmern. Ihm schwebt ein Ausgabenpaket von 50 Milliarden Euro vor. Der Mann stellt eine Gefahr für die Eurozone dar. Er glaubt, die EU erpressen zu können, weil Italien zu groß sei, um es fallen zu lassen.“
Seit über vierzig Jahren spiegeln G-7-Gipfel wirtschaftliche Notlagen und geopolitische Gleichgewichte der Gegenwart wider. Konzipiert als Club der Westmächte, die gleichzeitig liberale Demokratien waren, versuchten die G7, Russland zu integrieren – und scheiterten. Heute stellen sie ihre Spaltungen und Schwächen zur Schau und sind durcheinandergebracht durch Spannungen, die sich unter den meisten ihrer Mitglieder verschärfen.
„Die Spannungen um die Öltanker in der Straße von Hormus haben sich seit Juli nicht so verschärft, dass ein sofortiges Eingreifen erforderlich wäre. Wenn diese Situation doch eintreten sollte, wäre es für Europa eine ausgezeichnete Gelegenheit zu zeigen, dass eine wirksame militärische Zusammenarbeit zum Wohle der europäischen Interessen durchaus möglich ist.“