Erdogan in Moskau: Keine Fortschritte

von Redaktion

Moskau – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und Kremlchef Wladimir Putin sind einer Lösung der Krise in Nord-Syrien nicht nähergekommen. Bei einem kurzfristig anberaumten Treffen am Rand einer Luft- und Raumfahrtmesse in Moskau sagte Erdogan nur: „Wir sprechen über regionale Themen.“ Die Spannungen zwischen den Ländern steigen, seitdem in der letzten Rebellenhochburg in Syrien in der Provinz Idlib Truppen von Machthaber Baschar al-Assad in Gegenden vorrücken, in denen die Türkei Beobachtungsposten hat. Einer soll eingekesselt sein. Zudem wurde ein türkischer Konvoi aus der Luft angegriffen.

Die Türkei unterstützt im Bürgerkrieg in Syrien die Rebellen, Russland ist Schutzmacht der syrischen Regierung. Beide Länder hatten sich in Idlib zunächst auf eine Deeskalationszone geeinigt, die Türkei richtete insgesamt zwölf Posten ein. Erdogan hatte in einem Telefonat mit Putin am Freitag gewarnt, die Angriffe seien zur Bedrohung für die nationale Sicherheit der Türkei geworden.

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