Die Staatsanwaltschaft Potsdam geht einem möglichen Wahlbetrug bei der Brandenburger Kommunalwahl nach. „Wir prüfen einen Anfangsverdacht gegen einen Wahlhelfer“, sagte ein Behördensprecher. Es werde untersucht, ob es im Landkreis Oder-Spree zu einer Wahlmanipulation gekommen sei. Der Mann soll Stimmen, die für die AfD abgegeben worden waren, den Grünen zugeschoben haben. Er wolle darauf aufmerksam machen, wie leicht man bei den Wahlen manipulieren könne, sagte der Mann. Mindestens 50 Stimmen habe er gefälscht. Als Motiv nannte er seine politische Überzeugung: „Mein Herz schlägt links.“
Bei einer Attacke auf eine Table-Dance-Bar in der mexikanischen Hafenstadt Coatzacoalcos sind mindestens 23 Menschen getötet worden. Weitere 13 wurden schwer verletzt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats Veracruz an der Ostküste Mexikos am Mittwoch mit. Wie die Zeitung „El Universal“ unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft berichtete, soll es sich um einen Angriff mit Molotowcocktails gehandelt haben. Nur wenige Tage zuvor war laut mexikanischen Medien ein örtlicher Anführer des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) festgenommen worden.
Das US-Außenministerium steht in der Kritik, weil die Palästinensergebiete aus der Länderliste auf seiner Internetseite verschwunden sind. Eine Sprecherin sagte, die Website werde gerade überarbeitet. Der fehlende Eintrag für die Palästinensergebiete sei nicht auf eine geänderte „Politik“ des Ministeriums zurückzuführen. Ob es künftig wieder einen Eintrag für die Palästinensergebiete geben soll, sagte sie allerdings nicht. Früher waren die Palästinensergebiete auf der Startseite und im Nahost-Bereich der Website verzeichnet gewesen, wie eine Archivversion aus der Zeit von Ex-Präsident Barack Obama von 2009 bis 2017 belegt.
Nach dem israelischen Drohnenangriff auf eine Hisbollah-Stellung in der libanesischen Hauptstadt Beirut am Wochenende hat Libanons Armee am Mittwoch Schüsse auf eine israelische Drohne abgefeuert. Libanons Präsident Michel Aoun hatte am Dienstag die israelische Attacke vom Wochenende als „Kriegserklärung“ bezeichnet, die eine militärische Reaktion rechtfertige.