PRESSESTIMMEN
„Der vernunftgetriebene Teil der Welt muss protestieren. Die EU muss Forderungen stellen und dafür sorgen, dass Überschreitungen Konsequenzen haben. Die Abholzung im Amazonas ist von Gewinnen getrieben, mit der Fleischindustrie als Motor. Ein Boykott wäre ein Anfang. Es muss wehtun, unsere Zukunft zu verbrennen.“
„Um eine Chance zu haben, dass Bolsonaro seine Amazonas-Politik ändert, muss man ihn ernst nehmen: Die Agrarproduzenten, die von den illegal gerodeten Flächen profitieren, gehören zu seinen größten Unterstützern. Ohne sie wäre er nicht Präsident geworden. Er steht also in einer Bringschuld, und dies gilt es zu berücksichtigen. Es bringt nichts, ihn aus 8000 Kilometer Entfernung zu belehren.“
„Mit dem Vorschlag direkter Gespräche zwischen Trump und dem iranischen Präsidenten Ruhani hat Macron direkt an das Ego des US-Präsidenten appelliert. Einfach drauflos und einen Deal machen. Einer solchen Herausforderung kann der US-Präsident kaum widerstehen. Man kann jetzt nur hoffen, dass es den Iran-Hardlinern, die den Präsidenten umgeben, allen voran der Nationale Sicherheitsberater John Bolton, nicht gelingt, diese Initiative zu untergraben.“