Unionspolitiker stellen sich hinter die Forderung nach einem Sexkauf-Verbot mit Strafen für Freier. Man setze sich dafür ein, dazu auch in Deutschland das nordische Modell einzuführen. Danach machen sich die Freier, nicht aber die Prostituierten strafbar. Andere Länder wie Schweden, Norwegen, Island, Frankreich, Irland und Nordirland wenden es bereits an. „Selbstbestimmte Prostitution stellt in der Praxis die Ausnahme dar“, sagte Winkelmeier-Becker (CDU). In vielen Fällen würden die Prostituierten auf unvorstellbare Weise sexuell ausgebeutet.
Im westafrikanischen Burkina Faso ist die Zahl der Binnenflüchtlinge in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Das teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz mit. Aufgrund von Terroranschlägen und lokalen Konflikten hätten rund 270 000 Personen ihre Heimatorte verlassen. Das Rote Kreuz warnt zudem vor einer Ernährungskrise. 1,2 Millionen Menschen drohe eine Unterversorgung.
Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Bärbel Bas, soll stellvertretende Fraktionsvorsitzende werden. Interims-Fraktionschef Rolf Mützenich habe sie als Nachfolgerin für den scheidenden Fraktionsvize Karl Lauterbach vorgeschlagen. Dieser bewirbt sich für den Parteivorsitz und will bei der Wahl der Fraktion nicht erneut antreten.
Nordkorea erklärt sich unter Bedingungen wieder zu neuen Gesprächen mit den USA über die Abrüstung seines Atomwaffenprogramms bereit. Die nordkoreanische Vize-Außenministerin Choe Son Hui machte in einer Erklärung deutlich, dass ihre Regierung weiterhin von Washington neue Vorschläge erwarte, die Pjöngjang zufrieden stellen müssten. US-Präsident Donald Trump nannte die Botschaft aus Pjöngjang „interessant“.
Die Internationale Atomenergiebehörde hat bestätigt, dass sich der Iran weiter von den Einschränkungen des Atomabkommens gelöst hat. Der Iran hat in Natanz weitere Zentrifugen installiert, die zur schnelleren und leistungsstärkeren Urananreicherung genutzt werden könnten.