Trump wegen Kontakt mit Kiew unter Druck

von Redaktion

Washington/Kiew – US-Präsident Donald Trump sieht sich einer neuen „Hexenjagd“ ausgesetzt, die Demokraten sprechen von gefährlichem Machtmissbrauch: Donald Trump soll den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Gespräch aufgefordert haben, Ermittlungen einzuleiten, die dem demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden schaden könnten. Im Gegenzug soll Trump dem Ukrainer ein unangemessenes „Versprechen“ gegeben haben – zu dessen Inhalt ist indes nichts bekannt. Der mysteriöse Vorfall hat in den USA hohe Wellen geschlagen.

US-Medien hatten berichtet, dass Trump Selenskyj in einem Telefonat im Juli „etwa acht Mal“ aufgefordert haben soll, mit seinem Anwalt Rudy Giuliani zusammenzuarbeiten, um Ermittlungen gegen Joe Bidens Sohn Hunter einzuleiten. Der Sohn des früheren US-Vizepräsidenten arbeitete zeitweise für eine ukrainische Gasfirma. Trump bestätigte gestern, dass die Bidens Thema in dem Telefonat mit Selenskyi waren. Es sei um eine mögliche Verwicklung beider in Korruption in der Ukraine gegangen

Die Demokraten sehen in dem Vorfall einen Versuch, die Wahl zu beeinflussen.

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