AKK: „Kein Zerwürfnis“ mit Merkel

von Redaktion

Berlin – Die Verteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat vor dem Hintergrund ihrer Ausladung aus dem Regierungsflieger einen Streit zwischen ihr und Kanzlerin Angela Merkel zurückgewiesen. „Für alle zum Mitschreiben: Es gibt kein Zerwürfnis zwischen Angela Merkel und mir“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Die Debatte über diese Reise empfinde sie als „absolut befremdlich“. „Die geplante gemeinsame Reise, so wie das Verteidigungsministerium sie vorgeschlagen hat, ist nicht zustande gekommen. Wir haben zum Glück einen Ersatz gefunden, damit ist für mich die Sache erledigt.“ Sie sei über die Ausladung auch nicht gekränkt.

Ursprünglich war geplant, dass Kramp-Karrenbauer mit ihrer Delegation in der Maschine der Kanzlerin in die USA mitfliegt. Doch dann soll nach Informationen der „Bild am Sonntag“ aus Regierungskreisen das Kanzleramt dem Verteidigungsministerium signalisiert haben, dass ein Mitflug Kramp-Karrenbauers nicht gewünscht sei und die Anreise eigenständig erfolgen solle.

Laut „Welt am Sonntag“ wollte sich Kramp-Karrenbauer gestern mit ihren Stellvertretern Julia Klöckner, Armin Laschet und Volker Bouffier sowie Generalsekretär Paul Ziemiak treffen. Merkel ist demnach nicht dabei. Bei dem Treffen sollen laut der Zeitung wichtige Weichenstellungen der CDU vorbereitet werden. Der Termin war bislang nicht bekannt. Heute tagen Präsidium und Vorstand. Eine CDU-Sprecherin sagte, es handele sich um ein „reines Routinetreffen der Vorsitzenden mit ihren Stellvertretern“.  dpa

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