Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer führt die SPD bis zur Wahl einer neuen Spitze jetzt allein. Der bisherige kommissarische Co-Bundesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel gab das Amt wie angekündigt ab, um seine neue Tätigkeit als Arbeitsdirektor im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) anzutreten.
Im Ringen um Frieden im Kriegsgebiet in der Ostukraine haben die Konfliktparteien eine wichtige Einigung erzielt. Vertreter der Regierung und der prorussischen Separatisten aus Luhansk und Donezk unterzeichneten eine Vereinbarung über einen Sonderstatus der umkämpften Regionen. Damit sei der Weg frei für ein Gipfeltreffen mit Frankreich, Deutschland, der Ukraine und Russland, sagte Präsident Selenskyj.
Direkt vor dem britischen Parlament hat ein Mann versucht, sich anzuzünden. Er hatte sich bereits mit einer offenbar brennbaren Flüssigkeit übergossen, wie die Polizei in London mitteilte. Er wurde mit einem Feuerlöscher besprüht und blieb unverletzt. Das Motiv war unklar.
Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy muss sich wegen illegaler Wahlkampffinanzierung vor Gericht verantworten. Der Pariser Kassationshof wies als oberste juristische Instanz den Einspruch Sarkozys gegen einen richterlich angeordneten Prozess ab. Dem konservativen Politiker wird vorgeworfen, sein zulässiges Wahlkampfbudget 2012 bewusst und deutlich überzogen zu haben. Sarkozy, von 2007 bis 2012 Staatspräsident, droht ein Jahr Haft.
Der Bund hat sich von seinen Beteiligungen an Atomkraftwerken im Ausland getrennt. Die staatlichen Fonds hätten zum 20. September alle Einzelaktien veräußert, deren Unternehmen Kernkraftwerke im Ausland betreiben, erklärte das Bundesinnenministerium. Damit werde eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD umgesetzt. Die staatlichen Fonds wollten bei ihren künftigen Anlageentscheidungen Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, erklärte das Ministerium.