zu Trump:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Uns bleibt nur noch die klare Aussicht auf einen No-Deal-Brexit, wenn nicht am 31. Oktober, dann wenig später. Brüssel sollte sich nicht einbilden, dass dies verhindert wird von einer heruntergekommenen Allianz von EU-Anhängern, die sich kaum auf irgendwas einigen kann. (…) Margaret Thatcher fürchtete, dass ein vereintes Deutschland Europa dominieren würde. Vielleicht hätten sich David Cameron, Theresa May und Boris Johnson gewünscht, dass Angela Merkel dominanter gewesen wäre. Doch die gegenwärtige Generation politischer Führungskräfte in Europa ist … bereit, einfach zuzuschauen anstatt einzugreifen.“

The Sunday Times (London)

„Trumps Aktionen werden getrieben durch seine Weigerung, Verantwortung zu akzeptieren, und durch seine Angst vor Niederlagen. (…) Er muss dafür geradestehen, dass er sein Amt missbraucht. Das politische Problem besteht jedoch darin, dass er davonkommt. Je heftiger er kritisiert wird und je stärker er in etwas verwickelt ist, desto größer die Unterstützung seiner Anhänger.“

The Guardian (London)

„Trump verschiebt damit den moralischen Kompass für Richtig und Falsch. Solange die republikanischen Senatoren hinter ihm stehen, kann er sich ein solches Verhalten leisten.“

NZZ am Sonntag (Zürich)

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