AKK und die CSU: Mehr als höflich – aber nicht euphorisch

von Redaktion

Es ist dann doch mehr als ein Höflichkeitsapplaus, den Annegret Kramp-Karrenbauer beim CSU-Parteitag erhält. Minutenlang spenden die Delegierten stehend Beifall für die CDU-Chefin – auch wenn etliche skeptische Mienen bleiben. Kramp-Karrenbauer hält keine mitreißende Rede. Lange hören die skeptischen Delegierten den Ausführungen der Verteidigungsministerin zur Lage in Syrien oder Afrika weitgehend regungslos zu. „Eine brave, gute Rede. Aber sie reißt niemanden vom Stuhl“, sagt ein Vorstandsmitglied. Als Spitze auf Kanzlerin Angela Merkel kann verstanden werde, dass Kramp-Karrenbauer im Zusammenhang mit der Lage in Syrien sagt, sie könne es „nicht mehr hören, dass wir besorgt sind, dass wir mit großer Sorge schauen, dass wir hinschauen“. Endlich müsse die Union „auch mal eigene politische Antworten geben“.

Artikel 1 von 11