IN KÜRZE

Neue Gewalt in Kaschmir

von Redaktion

Tausende haben am Wochenende in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestiert. Die Demonstrationen am Samstag verliefen weitgehend friedlich. In Köln etwa blieb eine befürchtete Eskalation aus. In Stuttgart dagegen kam es nach Angaben der Polizei zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstrationsteilnehmern und der Polizei. Dabei wurde ein Polizist verletzt. Die Beamten setzten Pfefferspray und Schlagstock ein.

Die US-Streitkräfte haben ihren Truppenabzug aus dem nordsyrischen Grenzgebiet zur Türkei am Sonntag fortgesetzt. Mehr als 70 gepanzerte Fahrzeuge mit US-Flaggen rollten durch die Stadt Tal Tamr, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Die gepanzerten Fahrzeuge wurden von Hubschraubern eskortiert. Die US-Truppen hatten in den vergangenen Tagen drei andere Truppenstützpunkte aufgegeben.

Trotz eines Polizeiverbots haben in Hongkong wieder zehntausende Menschen gegen die Regierung protestiert. Während Demonstranten am Sonntag in einem langen Marsch friedlich durch den zentralen Stadtteil Kowloon zogen, gingen radikale Aktivisten auf einen Zerstörungszug durch die Stadt. Sie blockierten in der chinesischen Sonderverwaltungszone Straßen, warfen Brandsätze und verwüsteten Geschäfte.

Nach der vorläufigen Zurückweisung Nordmazedoniens durch die EU soll es am 12. April eine vorgezogene Parlamentswahl geben. Vom 3. Januar bis zur Wahl solle eine technische Übergangsregierung im Amt sein. Die EU hatte sich bei ihrem Gipfel in Brüssel vergangenen Donnerstag nicht auf den eigentlich erwarteten Start von Beitrittsgesprächen mit Nordmazedonien und Albanien einigen können. Nordmazedoniens Präsident Zoran Zaev sprach von einem „historischen Fehler“.

Bei Schusswechseln in der Unruheregion Kaschmir sind mehrere Zivilisten und Soldaten getötet worden. Über die Zahl der Opfer gab es auf indischer und pakistanischer Seite zunächst aber unterschiedliche Angaben. Demnach sollen zwischen drei und 13 Menschen ums Leben gekommen sein.

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