PRESSESTIMMEN
„Es reicht nicht, einen No Deal, also einen vertragslosen Austritt, zu verhindern. Irgendwann muss man dafür auch einem Deal zustimmen. Die Abgeordneten müssen aufhören, nur regionale oder parteitaktische Interessen zu verfolgen. Es geht nun darum, das Land aus seiner Blockade zu erlösen. Wenn das Parlament nächste Woche Johnsons Vertrag abschmettert, gibt es nur eins: Neuwahlen. Vielen wird dann das Lachen vergehen.“
„Die deutsche Außenpolitik reagiert auf den Rückzug Washingtons ins Nationale damit, dass sie mit Staaten wie Kanada, Frankreich oder Japan eine Allianz des Multilateralismus schmiedet. Deutschland tut gut daran, solche Bündnisse zu stärken. Denn weltpolitische Entwicklungen lassen sich nur selten rückgängig machen. Auch nach Trump kehren die USA nicht in alte Rollen zurück.“
zu Syrien:
„Es läuft darauf hinaus, dass US-Präsident Donald Trump die Regie für die weiteren Entwicklungen in Syrien vollständig Moskau überlassen hat. Jetzt stehen russische Militärs zwischen türkischen und syrischen Truppen: Nun hat Russland das Sagen in diesem Gebiet.“