IN KÜRZE

Ägypten will Geburtenrate senken

von Redaktion

Justiz und Medien in Bayern haben am Montag einen Kooperationsvertrag zur Bekämpfung von Hass im Netz unterzeichnet. Redaktionen können ab sofort direkt im Netz Kommentare von „Hatern“ zur Anzeige bringen. Mithilfe eines Online-Formulars und einer Cloud-Lösung können Bildschirmfotos (Screenshots) möglicher Straftaten an die Staatsanwaltschaft übermittelt werden. „Das Thema Hass im Netz ist leider hochaktuell, Halle hat uns alle erschüttert und wütend gemacht“, sagte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU). Der Präsident der Landeszentrale für neue Medien und Initiator der Aktion, Siegfried Schneider, sagte, es werde nun „einfacher“, Täter konsequent zu verfolgen.

Unbekannte haben eine Asylunterkunft in Nordthüringen beschossen. In der Nacht zum Sonntag wurden laut Polizei aus einem Auto Schüsse auf die Einrichtung in Obermehler abgegeben. Zudem seien ausländerfeindliche Parolen gerufen worden. Verletzt wurde niemand. Thüringens Migrations- und Justizminister Dieter Lauinger (Grüne) kritisierte die Tat scharf. Die Fahndung nach den Tätern blieb bislang erfolglos.

Der frühere spanische Diktator Francisco Franco wird am Donnerstag umgebettet. Die sterblichen Überreste des Gewaltherrschers (1892 bis 1975) würden ab 10.30 Uhr aus seinem Mausoleum im „Tal der Gefallenen“ nordwestlich von Madrid geholt und auf dem Friedhof El Pardo-Mingorrubio am Nordrand der Stadt beigesetzt, teilte Spaniens Regierung mit. Frankos Familie hatte sich vehement dagegen gewehrt.

In einem Migrantenlager auf Malta ist es zu Ausschreitungen gekommen. Dabei sei ein Polizist verletzt worden, zudem seien Autos und Gebäudeteile zerstört worden, erklärte die Polizei Medien zufolge. 30 Migranten wurden festgenommen. In dem Camp in Hal Far sollen 1200 Menschen leben. Maltas Innenminister Michael Farrugia machte einen „betrunkenen“ Migranten für die Unruhe verantwortlich.

Ägyptens Gesundheitsministerium will die Geburtenrate bis Ende 2020 um 0,2 auf durchschnittlich 3,1 Kinder pro Frau sowie bis Ende 2030 auf 2,4 Kinder senken. Hintergrund ist die Überbevölkerung im Land, die zu wirtschaftlichen problemen führt.

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