IN KÜRZE

EU-Kritik an Ratsentscheidung

von Redaktion

Japans neuer Kaiser Naruhito hat in einer von uralten Traditionen geprägten Palastzeremonie den Wechsel auf dem Thron der ältesten Erbmonarchie der Welt verkündet. Gefolgt von drei donnernden „Banzai“-Hochrufen auf den Kaiser versicherte der 59-jährige Monarch in Anwesenheit von rund 2000 Würdenträgern aus dem In- und Ausland, im Einklang mit der Verfassung seine Verantwortung als „Symbol des Staates und der Einheit des Volkes“ Japans zu erfüllen. Er werde immer für das Glück des Volkes und Frieden in der Welt beten, sagte er von seinem 6,5 Meter hohen überdachten Thron herab.

Philippa Strache, Frau von Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, wird ihr Mandat im österreichischen Nationalrat annehmen. Sie werde „trotz aller Anfeindungen und artikuliertem Misstrauen aus der eigenen Parteienfamilie“ dankbar den Auftrag zur politischen Mitwirkung akzeptieren, ließ sie über ihr Anwaltsbüro mitteilen. Sie werde bei der konstituierenden Sitzung am Mittwoch als fraktionslose Abgeordnete ihren Platz einnehmen.

Nach dem Eklat um einen NPD-Ortsvorsteher im hessischen Altenstadt-Waldsiedlung ist dieser wieder abgewählt worden. Der Ortsbeirat stimmte am Dienstagabend für die Abberufung von Stefan Jagsch, der erst Anfang September ins Amt gekommen war. Die Wahl des stellvertretenden Landesvorsitzenden der rechtsextremen NPD hatte bundesweit Empörung ausgelöst. Als neue Ortsvorsteherin wurde gestern Tatjana Cyrulnikov (CDU) gewählt.

Der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, hat den beim EU-Gipfel vergangene Woche verweigerten Beginn von Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien kritisiert. Der CSU-Politiker Weber sprach gestern im Plenum des Europaparlaments in Straßburg von einem historischen Fehler und einem schweren Glaubwürdigkeitsverlust für die Europäische Union. Diesen Ländern müsse eine Perspektive gegeben werden, betonte Weber.

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