„Es gibt kein Recht auf Hass“
Nach der Thüringen-Wahl schien die Bundeskanzlerin wie abgetaucht. Nun hat sie dem „Spiegel“ ein Interview gegeben. Überraschend offen spricht sie über Versäumnisse nach der Wende, den Erfolg der AfD – und ihre Träume.
München – Man muss sich schon gewaltig anstrengen, um die Kanzlerin gedanklich aus ihrem steifen Amts-Blazer zu schälen und sie in einen dieser röhrenden Ami-Schlitten zu verfrachten, vielleicht mit Sonnenbrille im Gesicht, auf jeden Fall mit Musik im Radio. Zu DDR-Zeiten habe si