Menschen wollen Orientierung

von Redaktion

Berlin – Der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat erneut die Arbeit der Bundesregierung kritisiert. „Die Mehrheit unserer Bevölkerung erwartet Führung und Orientierung von der Politik, nicht nur eine Beschreibung dessen, was ohnehin passiert“, sagte er. Natürlich gebe es Minister, die hervorragende inhaltliche Arbeit leisteten – zum Beispiel Jens Spahn. Es gehe aber auch um das Erscheinungsbild der gesamten Regierung. Zugleich sprach er sich erstmals klar gegen eine Urwahl zur Kanzlerkandidatur der Union aus. Allerdings hält er Regionalkonferenzen für ein geeignetes Mittel, bei mehreren Bewerbern Personalentscheidungen herbeizuführen.

Im ARD-Deutschlandtrend gilt Merz als aussichtsreicher Kanzlerkandidat. 42 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass er ein guter Kanzlerkandidat wäre. 43 Prozent verneinten dies. Die Werte der anderen Abgefragten: CSU-Chef Markus Söder 29 Prozent, Spahn 27, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet 23, CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer 19 Prozent.  mm

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