PRESSESTIMMEN
„Der 30. Jahrestag des Mauerfalls stimmt zeitlich mit einer der stürmischsten Perioden der Europäischen Union überein (…) Dreißig Jahre danach ist Großbritannien gerade dabei, die EU zu verlassen. Und Werte wie Freiheit, Toleranz und Respekt werden vom Aufkommen rassistischer und europhober Populisten bedroht, die bestrebt sind, neue Mauern zu errichten. Die Europäer dürfen sich nicht von Führern bezirzen lassen, die die erzielten Fortschritte und die realisierten Träume zerstören wollen.“
„Es gibt allen Grund, den Fall der Berliner Mauer zu feiern – auch wenn nicht alles so geworden ist, wie wir es uns erhofft haben. (…) 30 Jahre nach dem Mauerfall ist die Demokratie eine verwundete Größe. Aber die Geschichte ist ja auch noch nicht zu Ende.“
„Wuchtige Zitate können helfen, einen Appell zu unterstreichen. Aber sie können ihn auch sabotieren. So könnte es mit dem ‚Hirntod‘ der Nato sein, den Emmanuel Macron gerade diagnostiziert hat. Richtig ist: Die Blockade liegt am Kopf der Allianz, im Gegeneinander zwischen Amerikanern und Europäern. Aber ein wichtiges Merkmal unterscheidet den Patienten Nato von einem Hirntoten – der Zustand des Bündnisses ist reversibel.“