PRESSESTIMMEN
„Bloombergs Karten sind schlecht, überhaupt nominiert zu werden. Dass er nach so vielen Jahren nun doch im letzten Moment ins Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur steigt, ist ein Zeichen der Verzweiflung. Bloomberg tritt an, weil Joe Biden, der andere gemäßigte Kandidat, angeschlagen wirkt und weil die zunehmend stärkere Nummer zwei im Rennen, Elizabeth Warren, mit ihren radikalen Plänen für eine Mehrheit der Amerikaner nicht wählbar ist.“
„Der Rechtspopulist Viktor Orbán klüngelt gerne mit Autokraten und Despoten. Erst vorige Woche besuchte ihn Kremlherr Putin. Im Vormonat saß er in Baku am runden Tisch der Staatschefs der Turkvölker, unter ihnen die Alleinherrscher Kasachstans, Turkmenistans und Aserbaidschans. Einen aus jener illustren Runde, den türkischen Vormann Tayyip Erdogan, begrüßte er am Donnerstag in seinem relativ neuen Amtssitz im ehemaligen Karmeliterkloster auf der Budaer Burg. Unten, in der Stadt, strudelt sich indes das ordinäre Volk mit den vielen Straßen- und Metrohaltestellensperren ab, die nötig sind, damit die Despoten sicher hin- und herkutschiert werden können.“