PRESSESTIMMEN
„Amerikaner, Franzosen, Briten entlasten ihre Unternehmen, die Deutschen bauen das soziale Netz aus. Solange die Wirtschaft brummt mag das angehen. Doch nun stehen die Unternehmen vor gewaltigen Aufgaben, man denke nur an die Digitalisierung. Gleichzeitig bleibt bei ihnen weniger nach Steuern hängen als bei der Konkurrenz im Ausland. Das kann nicht gutgehen. Es braucht mehr als unverbindliche Freundlichkeiten der Kanzlerin.“
„Die Verantwortung liegt in Wirklichkeit nicht bei den einfachen Polizisten, sondern bei jenen, die sie befehligen. Eine öffentliche Untersuchung (des Vorgehens der Polizei) sowie eine Amnestie für alle Demonstranten, die keine Gewaltverbrechen begangen haben, könnte die Protestbewegung beruhigen. Doch dies ist weniger realistisch denn je. Die Alternative besteht voraussichtlich in einer immer weiteren Eskalation der Gewalt.“
zur Linken:
„Ziemlich zerrupft stehen die Linken im Bundestag da. Was genau der Rückzug von Sahra Wagenknecht bedeutet, lässt sich noch nicht absehen. Klar ist aber: Ihre Nachfolgerin Amira Mohamed Ali steht vor einer schwierigen Mission. Für viele ist Wagenknecht die Linke, und die Linke ist Wagenknecht.“