Griechenland schiebt angeblich 60 000 Migranten illegal ab

von Redaktion

Griechenland soll in den letzten zwölf Monaten knapp 60 000 Migranten illegal in die Türkei gebracht haben. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Dokumente türkischer Behörden. Demnach wurden allein im Oktober 6500 dieser nach europäischem Recht verbotenen „push-backs“ registriert, bei denen Migranten ohne Chance auf Stellung eines Asylantrags zurück über die Grenze gebracht werden, über die sie mutmaßlich einreisten. Prüfen lassen sich die Angaben laut „Spiegel“ nicht. Sie würden aber zu Berichten von Menschrechtsorganisationen über illegale Rückführungen an der griechisch-türkischen Landgrenze passen. Athen bestreitet die „push-backs“ und berichtet über täglich hunderte Ankünfte auf den griechischen Inseln vor der türkischen Küste. Um die überfüllten Lager auf den Inseln zu entlasten, ließ Athen laut Medien zuletzt 7000 Migranten aufs griechische Festland bringen. Bis Jahresende sollen es 20 000 sein.

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