zu Unruhen in Hongkong:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Der Grund für die amerikanische Kursverschiebung ist unschwer zu erkennen. Trump benötigt für seine Wiederwahl die Stimmen des proisraelischen Lagers. Mit seiner Entscheidung beseitigt er eine Quelle von Spannungen im Verhältnis zu Israel. Außenpolitische Dogmen, das Völkerrecht (…) und die Rücksichtnahme auf Auffassungen der Europäer wogen für diesen Präsidenten noch nie schwer.“

Neue Zürcher Zeitung

„Internationales Recht ist gewiss keine exakte Wissenschaft. Aber wenn ein völkerrechtliches Prinzip unbestritten sein sollte, dann das, dass ein Land auf besetztem Boden nicht machen kann, was es will. Das Westjordanland wird immer ein unentbehrlicher Teil der Diskussionen über einen palästinensischen Staat sein. Die neue Linie der Trump-Regierung sieht jetzt wie ein Todesstoß dafür aus.“

Dagens Nyheter, Stockholm

„Die Unnachgiebigkeit Chinas hat zu einer Blockade geführt, deren einziger Ausweg in der Gewalt zu liegen scheint. Für ein Land, das die Idee einer neuen Weltordnung vertritt, zeigt der Umgang mit der Krise in Hongkong, dass China den Dialog nicht beherrscht.“

L’Opinion, Paris

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