IN KÜRZE

Regierungsterminal am BER gestoppt

von Redaktion

Iranische Sicherheitskräfte haben bei den jüngsten Protesten nach Angaben der US-Regierung womöglich über 1000 Menschen getötet. Wegen der Abschaltung des Internets sei es schwierig, eine exakte Opferzahl zu ermitteln, sagte der Sondergesandte für den Iran, Brian Hook. „Es scheint, dass das Regime seit Beginn der Proteste mehr als 1000 iranische Bürger ermordet haben könnte.“

Der einstige Salafistenführer Sven Lau hat nach seiner Haftentlassung Fehler eingeräumt und sich vom radikalen Islamismus distanziert. Das nordrhein-westfälische Innenministerium bestätigte am Donnerstag, dass Lau seit zwei Jahren am Islamismus-Aussteigerprogramm des Ministeriums teilnimmt. Lau sagte dem Filmproduzenten Sascha Bisley in einem Interview: „Es gibt viele Sachen, wo ich heute denke: „Krass, wo war dein Verstand?“

Mit Razzien in Thüringen und Nordrhein-Westfalen ist die Bundespolizei gestern gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen. Die Hauptverdächtige sei eine 55 Jahre alte Chinesin, sagte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Halle. Sie soll rund 25 Landsleuten geholfen haben, Visa für Deutschland zu erschleichen. Für ihre Leistungen habe sie jeweils zwischen 20 000 und 200 000 Euro kassiert.

Israels Außenminister Israel Katz hofft, dass der britische Labour-Chef Jeremy Corbyn bei der Parlamentswahl am 12. Dezember nicht gewinnt. Er verwies dabei auf die Antisemitismusvorwürfe gegen Corbyn und seine Partei. „Ich werde mich nicht in interne Wahlen einmischen, aber ich hoffe, dass er nicht gewählt wird, mit diesem ganzen Antisemitismus“, sagte Katz dem Armeesender. „Ich hoffe, dass die andere Seite gewinnt.“ Seit Corbyns Wahl zum Labour-Chef 2015 wurden immer wieder Antisemitismusvorwürfe gegen ihn und seine Partei laut.

Die Bundesregierung hat Pläne zum Neubau eines Regierungsterminals am Hauptstadtflughafen BER gestoppt. Staatsgäste der Regierung in Berlin sollen künftig an einem bereits bestehenden Interimsterminal empfangen werden, verlautete aus Regierungskreisen. Seit Monaten hatten die Flughafengesellschaft FBB und die Bundesregierung über diese Frage verhandelt.

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